Tilman von Velde: Der Junge mit der lauten Stimme.

 

Er ist eines der neuen Gesichter an der Wilhelmstraße und eines, das schnell die Aufmerksamkeit von Spielern und Fans auf sich gezogen hat. Tilmann von Velde reiht sich dank starker Leistungen in die Riege bekannter Torleute in Elmshorn ein. Der Keeper der 1. Herren glänzte die vergangenen Wochen und Monate nicht nur mit Paraden sondern auch mit Parolen aus seinem Territorium. Der Strafraum gehört ihm. Diesen verteidigt er lautstark. Wir von FCE aktuell wollten mal wissen, wie es zu all seinen Eigenschaften gekommen ist.

Tilman, Du bist als einer der letzten Spieler zum Team gestoßen, wie hat dich dein Weg zu uns an die Wilhelmstraße geführt?

Tilman: Ich habe den größten Teil meines Lebens mit meinen Freunden, mit denen ich auch aufgewachsen bin, in Rissen in der Kreisliga Fußball gespielt und hatte nie große Ambitionen, bei einem anderen Verein zu spielen. Nach einem kurzen Abstecher bei Hansa 11 Anfang der vergangenen Saison, bei denen ich ein großartiges halbes Jahr hatte und tolle Menschen kennenlernen durfte, zog es mich doch wieder zurück zu den abstiegsbedrohten Rissenern, um den Klassenerhalt zu schaffen. Dieses Ziel haben wir auch erreicht und es erschien mir der richtige Zeitpunkt, meine Karriere nach 25 Jahren Fußball zu beenden und mich anderen Dingen zu widmen. Natürlich habe ich dennoch viel Zeit auf den Fußballplätzen Hamburgs verbracht. So ganz ohne ging es dann ja doch nicht! Am Rand zu stehen, Bier zu trinken und dumme Sprüche abzugeben, empfand ich als äußerst ausfüllendes Hobby :) Dann las ich auf Sportnord das Gesuch von Uwe Wölm und machte mir Gedanken darüber, ob ich selber nochmal angreifen wolle. Ohne Vorbereitung und einer Spielgarantie, zumindest bis zu Björns Genesung, war neben dem interessanten Umfeld der Hauptgrund für eine Rückkehr auf den Platz und auf ein Niveau, welches ich selber nie spielte und auch nicht wusste, ob ich dem gewachsen bin. Im Nachhinein denke ich, dass es die richtige Entscheidung war und dass ich mich besser reingearbeitet habe, als ich selber dachte :)

Du kanntest den FCE aber schon, hast ihn vor einiger Zeit mal ordentlich geärgert. Kannst du dich noch dran erinnern?

Tilman: Ja daran kann ich mich gut erinnern! Für eine Mannschaft aus der Kreisliga (Rissen), ist es immer etwas ganz besonderes einen Oberligisten im Pokal zu empfangen! Und wenn es sich dabei auch noch um denamtierenden Hamburger Meister handelt ist das natürlich ein tolles Erlebnis! In einem solchen Spiel hat ein Torhüter immer viele Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Und ich hatte wohl keinen schlechten Tag erwischt ;). Am Ende haben wir 0:4 auf dem „roten Rasen“ am Iserbarg verloren aber es ist auf jeden Fall eines jener Spiele, die ich so schnell nicht vergessen werde!

An Anfang hat Dir das Training unter unserem Torwart-trainer Jörg Schwanz ganz schon zu schaffen gemacht. Nun wirkst Du aber schon ordentlich fit nach ein paar Wochen Spezialtraining mit ihm oder?

Tilman: Haha . . . es macht mir noch immer zu schaffen! Ich bin sicherlich auf einem anderen Level, als am Anfang, jedoch hat Jörg einen unendlichen Fundus an Übungen, um Björn und mich richtig lang zu machen! Da ist der Fitnesszustand sowas von egal :)! Aber es bereitet Freude, am meisten, wenn es vorbei ist :)

Du gehörst zu den Torleuten, die sich lautstark mit ins Spiel einschalten und eben ganz Keeper, auch mal eine Runde frei drehen. Ist nach dem Spiel wieder alles vergessen oder hast du als Sicherheit eine eigene Kabine?

Tilman: Ich bin ein Typ, der immer gewinnen möchte und auf und neben dem Platz alles dafür gibt! Wenn ich das Gefühl habe, dass das nicht bei allen der Fall ist, wobei mich mein Gefühl natürlich auch täuschen kann, dann kann ich doch ein wenig unangenehm werden. In der Kabine komme ich dann meist wieder runter und nach dem duschen ist dann auch wieder gut! Eine eigene Kabine werde ich allerdings mal bei Uwe und Rainer anregen! Die Idee gefällt mir :)

Eines Deiner Ziele ist ja noch mal, dich in der Oberliga zu beweisen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habt ihr als Team zuletzt richtig Gas gegeben. Was sagt Dein Bauchgefühl, wie weit seit ihr als Team weg von den Aufstiegsplätzen?

Tilman: Mein Bauchgefühl sagt, dass wir fünf Punkte hinter dem Tabellenführer sind und vier hinter dem Zweitplatzierten ;) Wir haben nach einem mehr als unglücklichen Start eine tolle Serie hingelegt, die durch die Heimniederlage gegen HEBC lediglich unterbrochen wurde! Wir finden uns als Mannschaft immer mehr auf und neben dem Platz, woran Usi einen riesigen Anteil trägt! Ich fange jetzt nicht an zu sagen, „wir schauen nicht auf die Tabelle und wir schauen von Spiel zu Spiel“. Natürlich tun wir das, aber am Ende wollen wir jedes Spiel gewinnen und oben stehen. Ob es realistisch oder eine Utopie war, werden wir am Ende der Saison sehen.

Du bist ja in Kiel geboren, wohnst aber in Hamburg. Schlägt Dein Fußballherz für die Raute, den Totenkopf oder doch für den heimischen Storch?

Tilman: Es schlägt in erster Linie für Werder Bremen! Als gefühlter Hamburger Jung (in frühester Kindheit nach Hamburg gezogen) und einem völlig überzogenen Lokalpatriotismus freue ich mich aber auch für den HSV und St Pauli, wenn sie erfolgreich sind! Und Kiel ist eine tolle Geschichte, die da gerade geschrieben wird! Ich mag diese Geschichten in denen ein Underdog über sich hinaus wächst!

Zum Schluss unsere Abschlussfrage, was wünscht Du dir, was dem FCE für die Zukunft?

Tilman: Als persönliches Ziel habe ich, der Mannschaft weiter zu helfen und weiterhin kontinuierlich zu spielen! Dem FCE selbstverständlich größtmöglichen sport-lichen Erfolg und ein wenig mehr Ruhe und Gelassenheit im Hintergrund!

Interview: Kristian Huß

 

Sponsoren
  • Holz Junge

  • Marktkauf

  • mbe

  • Kremer Glismann

  • Nordhausen

  • Stadtwerke Elmshorn

  • Pape-Rahn

  • FTSV Sportheim

  • KS Autoglas

  • Wittorf

  • Autohaus

  • EBE

Tilman von Velde: Der Junge mit der lauten Stimme.

 

Er ist eines der neuen Gesichter an der Wilhelmstraße und eines, das schnell die Aufmerksamkeit von Spielern und Fans auf sich gezogen hat. Tilmann von Velde reiht sich dank starker Leistungen in die Riege bekannter Torleute in Elmshorn ein. Der Keeper der 1. Herren glänzte die vergangenen Wochen und Monate nicht nur mit Paraden sondern auch mit Parolen aus seinem Territorium. Der Strafraum gehört ihm. Diesen verteidigt er lautstark. Wir von FCE aktuell wollten mal wissen, wie es zu all seinen Eigenschaften gekommen ist.

Tilman, Du bist als einer der letzten Spieler zum Team gestoßen, wie hat dich dein Weg zu uns an die Wilhelmstraße geführt?

Tilman: Ich habe den größten Teil meines Lebens mit meinen Freunden, mit denen ich auch aufgewachsen bin, in Rissen in der Kreisliga Fußball gespielt und hatte nie große Ambitionen, bei einem anderen Verein zu spielen. Nach einem kurzen Abstecher bei Hansa 11 Anfang der vergangenen Saison, bei denen ich ein großartiges halbes Jahr hatte und tolle Menschen kennenlernen durfte, zog es mich doch wieder zurück zu den abstiegsbedrohten Rissenern, um den Klassenerhalt zu schaffen. Dieses Ziel haben wir auch erreicht und es erschien mir der richtige Zeitpunkt, meine Karriere nach 25 Jahren Fußball zu beenden und mich anderen Dingen zu widmen. Natürlich habe ich dennoch viel Zeit auf den Fußballplätzen Hamburgs verbracht. So ganz ohne ging es dann ja doch nicht! Am Rand zu stehen, Bier zu trinken und dumme Sprüche abzugeben, empfand ich als äußerst ausfüllendes Hobby :) Dann las ich auf Sportnord das Gesuch von Uwe Wölm und machte mir Gedanken darüber, ob ich selber nochmal angreifen wolle. Ohne Vorbereitung und einer Spielgarantie, zumindest bis zu Björns Genesung, war neben dem interessanten Umfeld der Hauptgrund für eine Rückkehr auf den Platz und auf ein Niveau, welches ich selber nie spielte und auch nicht wusste, ob ich dem gewachsen bin. Im Nachhinein denke ich, dass es die richtige Entscheidung war und dass ich mich besser reingearbeitet habe, als ich selber dachte :)

Du kanntest den FCE aber schon, hast ihn vor einiger Zeit mal ordentlich geärgert. Kannst du dich noch dran erinnern?

Tilman: Ja daran kann ich mich gut erinnern! Für eine Mannschaft aus der Kreisliga (Rissen), ist es immer etwas ganz besonderes einen Oberligisten im Pokal zu empfangen! Und wenn es sich dabei auch noch um denamtierenden Hamburger Meister handelt ist das natürlich ein tolles Erlebnis! In einem solchen Spiel hat ein Torhüter immer viele Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Und ich hatte wohl keinen schlechten Tag erwischt ;). Am Ende haben wir 0:4 auf dem „roten Rasen“ am Iserbarg verloren aber es ist auf jeden Fall eines jener Spiele, die ich so schnell nicht vergessen werde!

An Anfang hat Dir das Training unter unserem Torwart-trainer Jörg Schwanz ganz schon zu schaffen gemacht. Nun wirkst Du aber schon ordentlich fit nach ein paar Wochen Spezialtraining mit ihm oder?

Tilman: Haha . . . es macht mir noch immer zu schaffen! Ich bin sicherlich auf einem anderen Level, als am Anfang, jedoch hat Jörg einen unendlichen Fundus an Übungen, um Björn und mich richtig lang zu machen! Da ist der Fitnesszustand sowas von egal :)! Aber es bereitet Freude, am meisten, wenn es vorbei ist :)

Du gehörst zu den Torleuten, die sich lautstark mit ins Spiel einschalten und eben ganz Keeper, auch mal eine Runde frei drehen. Ist nach dem Spiel wieder alles vergessen oder hast du als Sicherheit eine eigene Kabine?

Tilman: Ich bin ein Typ, der immer gewinnen möchte und auf und neben dem Platz alles dafür gibt! Wenn ich das Gefühl habe, dass das nicht bei allen der Fall ist, wobei mich mein Gefühl natürlich auch täuschen kann, dann kann ich doch ein wenig unangenehm werden. In der Kabine komme ich dann meist wieder runter und nach dem duschen ist dann auch wieder gut! Eine eigene Kabine werde ich allerdings mal bei Uwe und Rainer anregen! Die Idee gefällt mir :)

Eines Deiner Ziele ist ja noch mal, dich in der Oberliga zu beweisen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habt ihr als Team zuletzt richtig Gas gegeben. Was sagt Dein Bauchgefühl, wie weit seit ihr als Team weg von den Aufstiegsplätzen?

Tilman: Mein Bauchgefühl sagt, dass wir fünf Punkte hinter dem Tabellenführer sind und vier hinter dem Zweitplatzierten ;) Wir haben nach einem mehr als unglücklichen Start eine tolle Serie hingelegt, die durch die Heimniederlage gegen HEBC lediglich unterbrochen wurde! Wir finden uns als Mannschaft immer mehr auf und neben dem Platz, woran Usi einen riesigen Anteil trägt! Ich fange jetzt nicht an zu sagen, „wir schauen nicht auf die Tabelle und wir schauen von Spiel zu Spiel“. Natürlich tun wir das, aber am Ende wollen wir jedes Spiel gewinnen und oben stehen. Ob es realistisch oder eine Utopie war, werden wir am Ende der Saison sehen.

Du bist ja in Kiel geboren, wohnst aber in Hamburg. Schlägt Dein Fußballherz für die Raute, den Totenkopf oder doch für den heimischen Storch?

Tilman: Es schlägt in erster Linie für Werder Bremen! Als gefühlter Hamburger Jung (in frühester Kindheit nach Hamburg gezogen) und einem völlig überzogenen Lokalpatriotismus freue ich mich aber auch für den HSV und St Pauli, wenn sie erfolgreich sind! Und Kiel ist eine tolle Geschichte, die da gerade geschrieben wird! Ich mag diese Geschichten in denen ein Underdog über sich hinaus wächst!

Zum Schluss unsere Abschlussfrage, was wünscht Du dir, was dem FCE für die Zukunft?

Tilman: Als persönliches Ziel habe ich, der Mannschaft weiter zu helfen und weiterhin kontinuierlich zu spielen! Dem FCE selbstverständlich größtmöglichen sport-lichen Erfolg und ein wenig mehr Ruhe und Gelassenheit im Hintergrund!

Interview: Kristian Huß

 

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Tilman von Velde: Der Junge mit der lauten Stimme.

 

Er ist eines der neuen Gesichter an der Wilhelmstraße und eines, das schnell die Aufmerksamkeit von Spielern und Fans auf sich gezogen hat. Tilmann von Velde reiht sich dank starker Leistungen in die Riege bekannter Torleute in Elmshorn ein. Der Keeper der 1. Herren glänzte die vergangenen Wochen und Monate nicht nur mit Paraden sondern auch mit Parolen aus seinem Territorium. Der Strafraum gehört ihm. Diesen verteidigt er lautstark. Wir von FCE aktuell wollten mal wissen, wie es zu all seinen Eigenschaften gekommen ist.

Tilman, Du bist als einer der letzten Spieler zum Team gestoßen, wie hat dich dein Weg zu uns an die Wilhelmstraße geführt?

Tilman: Ich habe den größten Teil meines Lebens mit meinen Freunden, mit denen ich auch aufgewachsen bin, in Rissen in der Kreisliga Fußball gespielt und hatte nie große Ambitionen, bei einem anderen Verein zu spielen. Nach einem kurzen Abstecher bei Hansa 11 Anfang der vergangenen Saison, bei denen ich ein großartiges halbes Jahr hatte und tolle Menschen kennenlernen durfte, zog es mich doch wieder zurück zu den abstiegsbedrohten Rissenern, um den Klassenerhalt zu schaffen. Dieses Ziel haben wir auch erreicht und es erschien mir der richtige Zeitpunkt, meine Karriere nach 25 Jahren Fußball zu beenden und mich anderen Dingen zu widmen. Natürlich habe ich dennoch viel Zeit auf den Fußballplätzen Hamburgs verbracht. So ganz ohne ging es dann ja doch nicht! Am Rand zu stehen, Bier zu trinken und dumme Sprüche abzugeben, empfand ich als äußerst ausfüllendes Hobby :) Dann las ich auf Sportnord das Gesuch von Uwe Wölm und machte mir Gedanken darüber, ob ich selber nochmal angreifen wolle. Ohne Vorbereitung und einer Spielgarantie, zumindest bis zu Björns Genesung, war neben dem interessanten Umfeld der Hauptgrund für eine Rückkehr auf den Platz und auf ein Niveau, welches ich selber nie spielte und auch nicht wusste, ob ich dem gewachsen bin. Im Nachhinein denke ich, dass es die richtige Entscheidung war und dass ich mich besser reingearbeitet habe, als ich selber dachte :)

Du kanntest den FCE aber schon, hast ihn vor einiger Zeit mal ordentlich geärgert. Kannst du dich noch dran erinnern?

Tilman: Ja daran kann ich mich gut erinnern! Für eine Mannschaft aus der Kreisliga (Rissen), ist es immer etwas ganz besonderes einen Oberligisten im Pokal zu empfangen! Und wenn es sich dabei auch noch um denamtierenden Hamburger Meister handelt ist das natürlich ein tolles Erlebnis! In einem solchen Spiel hat ein Torhüter immer viele Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Und ich hatte wohl keinen schlechten Tag erwischt ;). Am Ende haben wir 0:4 auf dem „roten Rasen“ am Iserbarg verloren aber es ist auf jeden Fall eines jener Spiele, die ich so schnell nicht vergessen werde!

An Anfang hat Dir das Training unter unserem Torwart-trainer Jörg Schwanz ganz schon zu schaffen gemacht. Nun wirkst Du aber schon ordentlich fit nach ein paar Wochen Spezialtraining mit ihm oder?

Tilman: Haha . . . es macht mir noch immer zu schaffen! Ich bin sicherlich auf einem anderen Level, als am Anfang, jedoch hat Jörg einen unendlichen Fundus an Übungen, um Björn und mich richtig lang zu machen! Da ist der Fitnesszustand sowas von egal :)! Aber es bereitet Freude, am meisten, wenn es vorbei ist :)

Du gehörst zu den Torleuten, die sich lautstark mit ins Spiel einschalten und eben ganz Keeper, auch mal eine Runde frei drehen. Ist nach dem Spiel wieder alles vergessen oder hast du als Sicherheit eine eigene Kabine?

Tilman: Ich bin ein Typ, der immer gewinnen möchte und auf und neben dem Platz alles dafür gibt! Wenn ich das Gefühl habe, dass das nicht bei allen der Fall ist, wobei mich mein Gefühl natürlich auch täuschen kann, dann kann ich doch ein wenig unangenehm werden. In der Kabine komme ich dann meist wieder runter und nach dem duschen ist dann auch wieder gut! Eine eigene Kabine werde ich allerdings mal bei Uwe und Rainer anregen! Die Idee gefällt mir :)

Eines Deiner Ziele ist ja noch mal, dich in der Oberliga zu beweisen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habt ihr als Team zuletzt richtig Gas gegeben. Was sagt Dein Bauchgefühl, wie weit seit ihr als Team weg von den Aufstiegsplätzen?

Tilman: Mein Bauchgefühl sagt, dass wir fünf Punkte hinter dem Tabellenführer sind und vier hinter dem Zweitplatzierten ;) Wir haben nach einem mehr als unglücklichen Start eine tolle Serie hingelegt, die durch die Heimniederlage gegen HEBC lediglich unterbrochen wurde! Wir finden uns als Mannschaft immer mehr auf und neben dem Platz, woran Usi einen riesigen Anteil trägt! Ich fange jetzt nicht an zu sagen, „wir schauen nicht auf die Tabelle und wir schauen von Spiel zu Spiel“. Natürlich tun wir das, aber am Ende wollen wir jedes Spiel gewinnen und oben stehen. Ob es realistisch oder eine Utopie war, werden wir am Ende der Saison sehen.

Du bist ja in Kiel geboren, wohnst aber in Hamburg. Schlägt Dein Fußballherz für die Raute, den Totenkopf oder doch für den heimischen Storch?

Tilman: Es schlägt in erster Linie für Werder Bremen! Als gefühlter Hamburger Jung (in frühester Kindheit nach Hamburg gezogen) und einem völlig überzogenen Lokalpatriotismus freue ich mich aber auch für den HSV und St Pauli, wenn sie erfolgreich sind! Und Kiel ist eine tolle Geschichte, die da gerade geschrieben wird! Ich mag diese Geschichten in denen ein Underdog über sich hinaus wächst!

Zum Schluss unsere Abschlussfrage, was wünscht Du dir, was dem FCE für die Zukunft?

Tilman: Als persönliches Ziel habe ich, der Mannschaft weiter zu helfen und weiterhin kontinuierlich zu spielen! Dem FCE selbstverständlich größtmöglichen sport-lichen Erfolg und ein wenig mehr Ruhe und Gelassenheit im Hintergrund!

Interview: Kristian Huß

 

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