Viele Sündenböcke für den Fehlstart des FC Elmshorn

Fußball-Landesligist steht nach zwei Spielen noch ohne Punkt da. Die Grüden scheinen vielfältig.

Die Rolle des Sündenbocks – sie wollte Dennis Usadel ganz und gar nicht annehmen. „Ich sperre ihn ein bisschen mit dem Arm“, schilderte der Spielertrainer des FC Elmshorn die Szene aus der achten Minute im Heimspiel gegen Eintracht Lokstedt (Endstand: 0:6), die zum Strafstoß und dem 0:1 führte.

FCE-Coach Usadel stichelt gegen Schiedsrichter

Für Usadel ein Manöver, wie es bei praktisch jedem Eckball vorkomme und nicht geahndet werde. Für Schiedsrichter Björn Struckmann reichte es aber, um auf den Punkt zu zeigen. „Der Schiedsrichter hat mal in Elmshorn gespielt. Vielleicht hat er schlechte Erfahrungen gemacht“, so Usadel. Struckmann war 2014 für ein Jahr Ersatztorhüter beim FCE.

Die Rolle des – alleinigen – Sündenbocks für diesen Fehlstart mit der zweiten Niederlage gegen einen Aufsteiger nach dem 1:3 in der Vorwoche beim SSV Rantzau passte aber auch aus einem anderen Grund nicht auf Usadel: Beteiligt waren kollektiv alle elf Akteure der Startformation, die überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel fand.

Freilos bringt Verschnaufpause

Als weiteren Erklärungsversuch für den bösen Ausrutscher musste der Pokalkrimi gegen die SV Lieth herhalten. „Das hat viel Kraft gekostet“, so Usadel. Entsprechend groß ist die Freude über das Freilos für die dritte Runde. Stattdessen hat man kurzfristig für Mittwoch ein Testspiel gegen Landesliga-Absteiger TBS Pinneberg abgemacht, um ohne Druck noch einmal ausprobieren zu können.

FC Elmshorn – Eintracht Lokstedt 0:6 (0:3)

FC Elmshorn: Schulz – Gbedey (61. Homburg), Usadel, Werning, Duong (34. Bengtson) – Weigand, Weckwert – Girgin, Kwakye, Ercek (72. Mohamad)

Tore: 0:1 Precht (8., FE), 0:2 Gleich (12.), 0:3 Mahmoud (23.), 0:4 Gleich (59.), 0:5, 0:6 Gil Kuehl (65., 71.)

Quelle: www.shz.de/20632432 ©2018

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Die Rolle des Sündenbocks – sie wollte Dennis Usadel ganz und gar nicht annehmen. „Ich sperre ihn ein bisschen mit dem Arm“, schilderte der Spielertrainer des FC Elmshorn die Szene aus der achten Minute im Heimspiel gegen Eintracht Lokstedt (Endstand: 0:6), die zum Strafstoß und dem 0:1 führte.

FCE-Coach Usadel stichelt gegen Schiedsrichter

Für Usadel ein Manöver, wie es bei praktisch jedem Eckball vorkomme und nicht geahndet werde. Für Schiedsrichter Björn Struckmann reichte es aber, um auf den Punkt zu zeigen. „Der Schiedsrichter hat mal in Elmshorn gespielt. Vielleicht hat er schlechte Erfahrungen gemacht“, so Usadel. Struckmann war 2014 für ein Jahr Ersatztorhüter beim FCE.

Die Rolle des – alleinigen – Sündenbocks für diesen Fehlstart mit der zweiten Niederlage gegen einen Aufsteiger nach dem 1:3 in der Vorwoche beim SSV Rantzau passte aber auch aus einem anderen Grund nicht auf Usadel: Beteiligt waren kollektiv alle elf Akteure der Startformation, die überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel fand.

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Als weiteren Erklärungsversuch für den bösen Ausrutscher musste der Pokalkrimi gegen die SV Lieth herhalten. „Das hat viel Kraft gekostet“, so Usadel. Entsprechend groß ist die Freude über das Freilos für die dritte Runde. Stattdessen hat man kurzfristig für Mittwoch ein Testspiel gegen Landesliga-Absteiger TBS Pinneberg abgemacht, um ohne Druck noch einmal ausprobieren zu können.

FC Elmshorn – Eintracht Lokstedt 0:6 (0:3)

FC Elmshorn: Schulz – Gbedey (61. Homburg), Usadel, Werning, Duong (34. Bengtson) – Weigand, Weckwert – Girgin, Kwakye, Ercek (72. Mohamad)

Tore: 0:1 Precht (8., FE), 0:2 Gleich (12.), 0:3 Mahmoud (23.), 0:4 Gleich (59.), 0:5, 0:6 Gil Kuehl (65., 71.)

Quelle: www.shz.de/20632432 ©2018

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FCE-Coach Usadel stichelt gegen Schiedsrichter

Für Usadel ein Manöver, wie es bei praktisch jedem Eckball vorkomme und nicht geahndet werde. Für Schiedsrichter Björn Struckmann reichte es aber, um auf den Punkt zu zeigen. „Der Schiedsrichter hat mal in Elmshorn gespielt. Vielleicht hat er schlechte Erfahrungen gemacht“, so Usadel. Struckmann war 2014 für ein Jahr Ersatztorhüter beim FCE.

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Quelle: www.shz.de/20632432 ©2018

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