Volker Hatje: Sport ist großes Standbein der Stadt

Seit dem 1. Januar 2014 ist Volker Hatje (parteilos) Elmshorns neuer Bürgermeister.

Der gebürtige Elmshorner wurde im September 2013 von den Elmshornern auf sechs Jahre gewählt. Als Bürgermeister leitet Volker Hatje die Verwaltung der Stadt nach den Zielen und Grundsätzen des Stadtverordneten-Kollegiums; er ist die oberste Dienstbehörde, Dienstvorgesetzter sowie die gesetzliche Vertretung der Stadt Elmshorn. Der ehemalige Schwimmsportler redet heute im Interview mit FCE aktuell über das sportliche Umfeld der Krückaumetropole und deren Entwicklungs- und Zukunftsgestaltung.

Herr Hatje, jeder der aufmerksam liest was in unsere Stadt passiert oder sie kennt, weiß das sie als Sportler dem Wasser entsprungen sind. Sind sie den bei uns schon einmal Gast an der Wilhelmstraße gewesen? Volker Hatje: Das ist schon länger her. Als wir den möglichen Aufstieg in die Regionalliga und dessen Auswirkungen diskutierten. Da ist mir klar geworden, dass so ein Aufstieg gut vorbereitet sein muss (nicht nur sportlich).

Das Großprojekt Krückau-Vormstegen ist in Elmshorn in aller Munde. Als Verein sieht man diese Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Natürlich hoffen wir auf einen breiten Erfolg, haben aber auch Angst davor, das es in die Hose gehen könnte und die Stadt dann hochverschuldet für uns Vereine keine Möglichkeiten zur Unterstützung mehr hat. Können Sie unsere Angst verstehen?

Volker Hatje: Das Projekt ist eine für Elmshorn lebensnotwendige Investition. Wir müssen unsere Stadt für die Menschen attraktiv machen, dazu gehört – ganz wichtig –auch weiterhin die Unterstützung des Sports. Für mich als Sportler wohl auch keine Frage – oder ?

Unsere Stadt ist Supernormal, wir als Verein sehen uns ein Stück weit als etwas besonders. Einzugsgebiet und Umfeld verlangen unseren Trainern, Ehrenamtlichen und Vereins-verantwortlichen viel ab. Was geben Sie den vielen fleißigen Händen mit auf den Weg?

Volker Hatje: Das ehrenamtliche Engagement ist unglaublich wichtig. Mit hauptamtliche Kräften alleine können wir die große gesellschaftliche Aufgabe, die der Sport erfüllen soll definitiv nicht leisten. Ganz wichtig ist, dass die vielen ehrenamtlichen Betreuer und Helfer bei der teilweisen hohen Anspruchshaltung sich nicht entmutigen lassen.

Rund um die Fußballplätze in Elmshorn wird immer wieder über die Zusammenlegung aller Jugendteams der Fußballabteilungen der Stadt, oder gar von einem Fußballverein für Elmshorn gesprochen und diskutiert. Was halten Sie davon und wo sehen Sie den Fußball in unserer Stadt in der Zukunft?

Volker Hatje: Ich glaube, dass die Vereine stärker zusammenarbeiten müssen, um im Jugendbereich dauerhaft attraktiv zu sein. Die Abwanderung in leistungsstarke Teams der Metropole Hamburg wird durch den guten ÖPNV-Anschluss immer einfacher. Das macht es dem lokalen Vereinen schwerer, gute Sportler zu halten. Dass diesbezüglich eine enge Zusammenarbeit lokaler Vereine erfolgreich sein kann, zeigen uns doch beispielhaft die Schwimmer, Volleyballer und Handballer der Stadt. Zu Elmshorn würde eine Herrenmannschaft zumindest in der Oberliga gut stehen. Um das zu erreichen, müssen aber alle Verantwortlichen eng zusammenarbeiten, nicht zuletzt auch mit Unterstützung der einheimischen Wirtschaft.

Ob nun in Tornesch oder Barmstedt, Tangstedt oder Heidgraben, überall im Kreis Pinneberg entstehen Kunstrasenplätze, die den Vereinen ihre Arbeit im Trainings- und Spielbetrieb leichter macht. Wie stellt sich die Stadt mit Ihnen als Bürgermeister in Zukunft auf?

Volker Hatje: Auch wir investieren in Kunstrasenplätze. Der erste neue wurde bei der SV Lieth errichtet und der nächste soll in naher Zukunft auf dem ehememaligen Holsatiaplatz auf Wilhelmshöhe entstehen. Auch mit der FTSV/Fortuna stehen wir hierzu in Gesprächen. Wie in allen anderen Bereichen müssen auch hier die finanziellen Möglichkeiten der Stadt ausgelotet werden. Elmshorn schwimmt nunmal nicht im Geld und die wenigen Mittel müssen für alle Bedarfe gerecht verteilt werden. Dies entscheidet letztlich die Politik. Wichtig ist, dass Vereine, Stadtverwaltung und Politik im Gespräch bleiben und – wie im Sportentwicklungsplan vorgesehen – zusätzliche Kunstrasenplätze in Elmshorn entstehen.

Vor einigen Jahren gab es eine große Diskussion um ein neues, großes Multifunktionsstadion. Bei einer wachsenden Stadt die immer wieder nach Möglichkeiten für Bauland und Gewerbeflächen sucht, ist für so eine Idee den noch Platz?

Volker Hatje: Ja durchaus, wir haben das Thema auf der Agenda. Unser Krückaustadion ist nicht oberligatauglich und es gibt jetzt schon regelmäßig Beschwerden der Anwohner. Ein angesprochenes Mulitfunktionsstadion für eine Sportart alleine ist sicherlich nicht realisierbar. Da müssen wohl mehrere an einem Strang ziehen. Auch die laufenden Kosten sind von einem einzigen Nutzer nicht tragbar. Laufende Aufwendungen für Unterhalt mit Rasenpflege, Kabinenpflege, Wartung der Installationen und vielleicht sogar Betrieb eines Sportheims sind nur einige Dinge, die nachhaltig sichergestellt werden müssen. Insgesamt ein toller Wunsch, über den sicherlich zukünftig intensiv diskutiert werden muss.

Zu guter letzt fragen wir unsere Interviewpartner immer nach seiner und unserer Zukunft. Was wünscht sich den Volker Hatje für sich und unseren Verein in der Zukunft?

Volker Hatje: Ich möchte weiterhin so viel Spaß an der Tätigkeit als Bürgermeister haben und gesund bleiben. Für den Verein würde ich mich sehr freuen, wenn der jetzt eingeschlagene Konsolidierungsweg fortgesetzt wird und die sportlichen Erfolge damit einhergehen.

Interview: Kristian Huß

Neues vom HFV
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Sponsoren
  • Holz Junge

  • Marktkauf

  • mbe

  • Kremer Glismann

  • Nordhausen

  • Stadtwerke Elmshorn

  • Pape-Rahn

  • FTSV Sportheim

  • KS Autoglas

  • Wittorf

  • Autohaus

  • EBE

Volker Hatje: Sport ist großes Standbein der Stadt

Seit dem 1. Januar 2014 ist Volker Hatje (parteilos) Elmshorns neuer Bürgermeister.

Der gebürtige Elmshorner wurde im September 2013 von den Elmshornern auf sechs Jahre gewählt. Als Bürgermeister leitet Volker Hatje die Verwaltung der Stadt nach den Zielen und Grundsätzen des Stadtverordneten-Kollegiums; er ist die oberste Dienstbehörde, Dienstvorgesetzter sowie die gesetzliche Vertretung der Stadt Elmshorn. Der ehemalige Schwimmsportler redet heute im Interview mit FCE aktuell über das sportliche Umfeld der Krückaumetropole und deren Entwicklungs- und Zukunftsgestaltung.

Herr Hatje, jeder der aufmerksam liest was in unsere Stadt passiert oder sie kennt, weiß das sie als Sportler dem Wasser entsprungen sind. Sind sie den bei uns schon einmal Gast an der Wilhelmstraße gewesen? Volker Hatje: Das ist schon länger her. Als wir den möglichen Aufstieg in die Regionalliga und dessen Auswirkungen diskutierten. Da ist mir klar geworden, dass so ein Aufstieg gut vorbereitet sein muss (nicht nur sportlich).

Das Großprojekt Krückau-Vormstegen ist in Elmshorn in aller Munde. Als Verein sieht man diese Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Natürlich hoffen wir auf einen breiten Erfolg, haben aber auch Angst davor, das es in die Hose gehen könnte und die Stadt dann hochverschuldet für uns Vereine keine Möglichkeiten zur Unterstützung mehr hat. Können Sie unsere Angst verstehen?

Volker Hatje: Das Projekt ist eine für Elmshorn lebensnotwendige Investition. Wir müssen unsere Stadt für die Menschen attraktiv machen, dazu gehört – ganz wichtig –auch weiterhin die Unterstützung des Sports. Für mich als Sportler wohl auch keine Frage – oder ?

Unsere Stadt ist Supernormal, wir als Verein sehen uns ein Stück weit als etwas besonders. Einzugsgebiet und Umfeld verlangen unseren Trainern, Ehrenamtlichen und Vereins-verantwortlichen viel ab. Was geben Sie den vielen fleißigen Händen mit auf den Weg?

Volker Hatje: Das ehrenamtliche Engagement ist unglaublich wichtig. Mit hauptamtliche Kräften alleine können wir die große gesellschaftliche Aufgabe, die der Sport erfüllen soll definitiv nicht leisten. Ganz wichtig ist, dass die vielen ehrenamtlichen Betreuer und Helfer bei der teilweisen hohen Anspruchshaltung sich nicht entmutigen lassen.

Rund um die Fußballplätze in Elmshorn wird immer wieder über die Zusammenlegung aller Jugendteams der Fußballabteilungen der Stadt, oder gar von einem Fußballverein für Elmshorn gesprochen und diskutiert. Was halten Sie davon und wo sehen Sie den Fußball in unserer Stadt in der Zukunft?

Volker Hatje: Ich glaube, dass die Vereine stärker zusammenarbeiten müssen, um im Jugendbereich dauerhaft attraktiv zu sein. Die Abwanderung in leistungsstarke Teams der Metropole Hamburg wird durch den guten ÖPNV-Anschluss immer einfacher. Das macht es dem lokalen Vereinen schwerer, gute Sportler zu halten. Dass diesbezüglich eine enge Zusammenarbeit lokaler Vereine erfolgreich sein kann, zeigen uns doch beispielhaft die Schwimmer, Volleyballer und Handballer der Stadt. Zu Elmshorn würde eine Herrenmannschaft zumindest in der Oberliga gut stehen. Um das zu erreichen, müssen aber alle Verantwortlichen eng zusammenarbeiten, nicht zuletzt auch mit Unterstützung der einheimischen Wirtschaft.

Ob nun in Tornesch oder Barmstedt, Tangstedt oder Heidgraben, überall im Kreis Pinneberg entstehen Kunstrasenplätze, die den Vereinen ihre Arbeit im Trainings- und Spielbetrieb leichter macht. Wie stellt sich die Stadt mit Ihnen als Bürgermeister in Zukunft auf?

Volker Hatje: Auch wir investieren in Kunstrasenplätze. Der erste neue wurde bei der SV Lieth errichtet und der nächste soll in naher Zukunft auf dem ehememaligen Holsatiaplatz auf Wilhelmshöhe entstehen. Auch mit der FTSV/Fortuna stehen wir hierzu in Gesprächen. Wie in allen anderen Bereichen müssen auch hier die finanziellen Möglichkeiten der Stadt ausgelotet werden. Elmshorn schwimmt nunmal nicht im Geld und die wenigen Mittel müssen für alle Bedarfe gerecht verteilt werden. Dies entscheidet letztlich die Politik. Wichtig ist, dass Vereine, Stadtverwaltung und Politik im Gespräch bleiben und – wie im Sportentwicklungsplan vorgesehen – zusätzliche Kunstrasenplätze in Elmshorn entstehen.

Vor einigen Jahren gab es eine große Diskussion um ein neues, großes Multifunktionsstadion. Bei einer wachsenden Stadt die immer wieder nach Möglichkeiten für Bauland und Gewerbeflächen sucht, ist für so eine Idee den noch Platz?

Volker Hatje: Ja durchaus, wir haben das Thema auf der Agenda. Unser Krückaustadion ist nicht oberligatauglich und es gibt jetzt schon regelmäßig Beschwerden der Anwohner. Ein angesprochenes Mulitfunktionsstadion für eine Sportart alleine ist sicherlich nicht realisierbar. Da müssen wohl mehrere an einem Strang ziehen. Auch die laufenden Kosten sind von einem einzigen Nutzer nicht tragbar. Laufende Aufwendungen für Unterhalt mit Rasenpflege, Kabinenpflege, Wartung der Installationen und vielleicht sogar Betrieb eines Sportheims sind nur einige Dinge, die nachhaltig sichergestellt werden müssen. Insgesamt ein toller Wunsch, über den sicherlich zukünftig intensiv diskutiert werden muss.

Zu guter letzt fragen wir unsere Interviewpartner immer nach seiner und unserer Zukunft. Was wünscht sich den Volker Hatje für sich und unseren Verein in der Zukunft?

Volker Hatje: Ich möchte weiterhin so viel Spaß an der Tätigkeit als Bürgermeister haben und gesund bleiben. Für den Verein würde ich mich sehr freuen, wenn der jetzt eingeschlagene Konsolidierungsweg fortgesetzt wird und die sportlichen Erfolge damit einhergehen.

Interview: Kristian Huß

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Volker Hatje: Sport ist großes Standbein der Stadt

Seit dem 1. Januar 2014 ist Volker Hatje (parteilos) Elmshorns neuer Bürgermeister.

Der gebürtige Elmshorner wurde im September 2013 von den Elmshornern auf sechs Jahre gewählt. Als Bürgermeister leitet Volker Hatje die Verwaltung der Stadt nach den Zielen und Grundsätzen des Stadtverordneten-Kollegiums; er ist die oberste Dienstbehörde, Dienstvorgesetzter sowie die gesetzliche Vertretung der Stadt Elmshorn. Der ehemalige Schwimmsportler redet heute im Interview mit FCE aktuell über das sportliche Umfeld der Krückaumetropole und deren Entwicklungs- und Zukunftsgestaltung.

Herr Hatje, jeder der aufmerksam liest was in unsere Stadt passiert oder sie kennt, weiß das sie als Sportler dem Wasser entsprungen sind. Sind sie den bei uns schon einmal Gast an der Wilhelmstraße gewesen? Volker Hatje: Das ist schon länger her. Als wir den möglichen Aufstieg in die Regionalliga und dessen Auswirkungen diskutierten. Da ist mir klar geworden, dass so ein Aufstieg gut vorbereitet sein muss (nicht nur sportlich).

Das Großprojekt Krückau-Vormstegen ist in Elmshorn in aller Munde. Als Verein sieht man diese Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Natürlich hoffen wir auf einen breiten Erfolg, haben aber auch Angst davor, das es in die Hose gehen könnte und die Stadt dann hochverschuldet für uns Vereine keine Möglichkeiten zur Unterstützung mehr hat. Können Sie unsere Angst verstehen?

Volker Hatje: Das Projekt ist eine für Elmshorn lebensnotwendige Investition. Wir müssen unsere Stadt für die Menschen attraktiv machen, dazu gehört – ganz wichtig –auch weiterhin die Unterstützung des Sports. Für mich als Sportler wohl auch keine Frage – oder ?

Unsere Stadt ist Supernormal, wir als Verein sehen uns ein Stück weit als etwas besonders. Einzugsgebiet und Umfeld verlangen unseren Trainern, Ehrenamtlichen und Vereins-verantwortlichen viel ab. Was geben Sie den vielen fleißigen Händen mit auf den Weg?

Volker Hatje: Das ehrenamtliche Engagement ist unglaublich wichtig. Mit hauptamtliche Kräften alleine können wir die große gesellschaftliche Aufgabe, die der Sport erfüllen soll definitiv nicht leisten. Ganz wichtig ist, dass die vielen ehrenamtlichen Betreuer und Helfer bei der teilweisen hohen Anspruchshaltung sich nicht entmutigen lassen.

Rund um die Fußballplätze in Elmshorn wird immer wieder über die Zusammenlegung aller Jugendteams der Fußballabteilungen der Stadt, oder gar von einem Fußballverein für Elmshorn gesprochen und diskutiert. Was halten Sie davon und wo sehen Sie den Fußball in unserer Stadt in der Zukunft?

Volker Hatje: Ich glaube, dass die Vereine stärker zusammenarbeiten müssen, um im Jugendbereich dauerhaft attraktiv zu sein. Die Abwanderung in leistungsstarke Teams der Metropole Hamburg wird durch den guten ÖPNV-Anschluss immer einfacher. Das macht es dem lokalen Vereinen schwerer, gute Sportler zu halten. Dass diesbezüglich eine enge Zusammenarbeit lokaler Vereine erfolgreich sein kann, zeigen uns doch beispielhaft die Schwimmer, Volleyballer und Handballer der Stadt. Zu Elmshorn würde eine Herrenmannschaft zumindest in der Oberliga gut stehen. Um das zu erreichen, müssen aber alle Verantwortlichen eng zusammenarbeiten, nicht zuletzt auch mit Unterstützung der einheimischen Wirtschaft.

Ob nun in Tornesch oder Barmstedt, Tangstedt oder Heidgraben, überall im Kreis Pinneberg entstehen Kunstrasenplätze, die den Vereinen ihre Arbeit im Trainings- und Spielbetrieb leichter macht. Wie stellt sich die Stadt mit Ihnen als Bürgermeister in Zukunft auf?

Volker Hatje: Auch wir investieren in Kunstrasenplätze. Der erste neue wurde bei der SV Lieth errichtet und der nächste soll in naher Zukunft auf dem ehememaligen Holsatiaplatz auf Wilhelmshöhe entstehen. Auch mit der FTSV/Fortuna stehen wir hierzu in Gesprächen. Wie in allen anderen Bereichen müssen auch hier die finanziellen Möglichkeiten der Stadt ausgelotet werden. Elmshorn schwimmt nunmal nicht im Geld und die wenigen Mittel müssen für alle Bedarfe gerecht verteilt werden. Dies entscheidet letztlich die Politik. Wichtig ist, dass Vereine, Stadtverwaltung und Politik im Gespräch bleiben und – wie im Sportentwicklungsplan vorgesehen – zusätzliche Kunstrasenplätze in Elmshorn entstehen.

Vor einigen Jahren gab es eine große Diskussion um ein neues, großes Multifunktionsstadion. Bei einer wachsenden Stadt die immer wieder nach Möglichkeiten für Bauland und Gewerbeflächen sucht, ist für so eine Idee den noch Platz?

Volker Hatje: Ja durchaus, wir haben das Thema auf der Agenda. Unser Krückaustadion ist nicht oberligatauglich und es gibt jetzt schon regelmäßig Beschwerden der Anwohner. Ein angesprochenes Mulitfunktionsstadion für eine Sportart alleine ist sicherlich nicht realisierbar. Da müssen wohl mehrere an einem Strang ziehen. Auch die laufenden Kosten sind von einem einzigen Nutzer nicht tragbar. Laufende Aufwendungen für Unterhalt mit Rasenpflege, Kabinenpflege, Wartung der Installationen und vielleicht sogar Betrieb eines Sportheims sind nur einige Dinge, die nachhaltig sichergestellt werden müssen. Insgesamt ein toller Wunsch, über den sicherlich zukünftig intensiv diskutiert werden muss.

Zu guter letzt fragen wir unsere Interviewpartner immer nach seiner und unserer Zukunft. Was wünscht sich den Volker Hatje für sich und unseren Verein in der Zukunft?

Volker Hatje: Ich möchte weiterhin so viel Spaß an der Tätigkeit als Bürgermeister haben und gesund bleiben. Für den Verein würde ich mich sehr freuen, wenn der jetzt eingeschlagene Konsolidierungsweg fortgesetzt wird und die sportlichen Erfolge damit einhergehen.

Interview: Kristian Huß

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