Du redest Quatsch…….

Selbstreflexion liegt uns Fußballern nicht und wenn wir selbstkritische Aussagen treffen, dann wirkt sie meist stereotyp und aufgesetzt.

Das Vorurteil, dass Fußballer leicht unterbelichteter sind, als andere Bürger dieses Landes ist nicht leicht zu entkräften. Die mediale Präsenz des Fußballs ist so stark, dass es kaum noch möglich ist, halbwegs intelligente Sätze aus der Flut von Interviews herauszufiltern. Wie auch?  Man kann ja nicht fließbandartig tiefsinnige philosophische Erkenntnisse zum Pressing des SC Paderborn produzieren, wenn man keine Zeit mehr zum Nachdenken hat.  Um den Nimbus des Präkariatsports, des Sports für kaum weiterentwickelte Primaten zu verlassen, müsste man zu erheblichen strukturellen Veränderungen, insbesondere in den Nebenbereichen des eigentlichen Spieles kommen, oder den Spielern Interviews verbieten, für die keine Zeit zum Denken bleibt.  Damit hat man aber noch nicht die Probleme im Amateursport geregelt, die sich aus der Nutzung immer gleicher Worthülsen am Rande eines Fußballspiels von Flensburg bis Garmisch ergeben. Fußballer bekommen seit Generationen beigebracht, sich intellektuell wie Trottel zu artikulieren, bekommen Sprechblasen anerzogen und lernen schon früh völlig zusammenhangslose Aneinanderreihungen von Worten zu verarbeiten, die sonst kein Mensch versteht. Man schätzt, dass die deutsche Sprache ca. 350000 Wörter besitzt.  Der Wortschatz eines Fußballtrainers im Training dürfte bei unter 500 liegen, um sich während des eigentlichen Spiels auf kaum 120 zu reduzieren, von denen viele auch akustisch kaum zu verstehen sind, weil sie in ohrenbetäubender Lautstärke über den Platz gebellt werden.  Ich habe irgendwann als aktiver Trainer damit angefangen mich zu bemühen, diese Floskeln nicht mehr anzuwenden. Ganz einfach auch, weil ich mich gefragt hätte, ob ich es begriffen hätte, wenn ich als 6-jähriger Minibubi von einem dicken Mann in zu engem Trainingsanzug die gebrüllte Anweisung: „Spiel den Fuß“ bekommen hätte.  Ich war einmal Zeuge, als eine Achtjährige auf einem Turnier ihrem Trainer darauf antwortete: „Meinen Fuß behalte ich“ , womit sie absolut recht hatte. Der Satz: „Spiel den Fuß“ ist inhaltlich unsinnig, anatomisch unmöglich und grammatisch falsch.  Weitere missbrauchte Wortschöpfungen sind „Angebote“ für die Bitte sich freizulaufen, weil die Mitspielerin eine Anspielstation braucht. Nun sagt „Angebote“ erst mal gar nichts. Hinter dem Ausruf „Angebote“ kann sich Fischmarkts Aale-Dieter ebenso verbergen, wie die Chance einen neuen Job anzunehmen. Und so passiert nach dieser relativ unpräzisen Trainerangabe meist auf dem Feld auch gar nichts. Insbesondere Anfängerinnen und Spielerinnen, die das Spiel wirklich als Hobby betreiben, brauchen Monate um hier zu assoziieren.   Genauso beliebt, wie auch Ausdruck verbaler Hilflosigkeit, sind Sprüche wie „aggressiver in die Zweikämpfe“ (eine Spielerin wird immer für sich in Anspruch nehmen, dass sie engagiert in die Zweikämpfe geht, sie sieht sich ja selbst nicht) , „ wir müssen höher stehen“  (auf Zehenspitzen? ) , und näher an den Mann (an den Schiri? Der ist der Einzige). Meine Frage ist deshalb, warum sich so viele Funktionäre, Trainer und Betreuer auf Kauderwelsch beschränken und nicht vernünftig mit den Spielerinnen reden.  Es täte dem Fußball gut, sowohl sportlich, als auch in der Akzeptanz der Gesellschaftsschichten, die es nicht so geil finden auf dem Niveau hirntoter Zombies zu kommunizieren. Und den notwendigen Emotionen braucht dies keinen Abbruch zu tun. Nun wird es nie eine FB-Gruppe geben, die sich „Fußball in seiner soziologischen Verantwortung“ nennt. Es wäre aber doch schon einen Versuch wert, die Kommunikationsbreite auf 1500 Worte zu steigern.

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Das Vorurteil, dass Fußballer leicht unterbelichteter sind, als andere Bürger dieses Landes ist nicht leicht zu entkräften. Die mediale Präsenz des Fußballs ist so stark, dass es kaum noch möglich ist, halbwegs intelligente Sätze aus der Flut von Interviews herauszufiltern. Wie auch?  Man kann ja nicht fließbandartig tiefsinnige philosophische Erkenntnisse zum Pressing des SC Paderborn produzieren, wenn man keine Zeit mehr zum Nachdenken hat.  Um den Nimbus des Präkariatsports, des Sports für kaum weiterentwickelte Primaten zu verlassen, müsste man zu erheblichen strukturellen Veränderungen, insbesondere in den Nebenbereichen des eigentlichen Spieles kommen, oder den Spielern Interviews verbieten, für die keine Zeit zum Denken bleibt.  Damit hat man aber noch nicht die Probleme im Amateursport geregelt, die sich aus der Nutzung immer gleicher Worthülsen am Rande eines Fußballspiels von Flensburg bis Garmisch ergeben. Fußballer bekommen seit Generationen beigebracht, sich intellektuell wie Trottel zu artikulieren, bekommen Sprechblasen anerzogen und lernen schon früh völlig zusammenhangslose Aneinanderreihungen von Worten zu verarbeiten, die sonst kein Mensch versteht. Man schätzt, dass die deutsche Sprache ca. 350000 Wörter besitzt.  Der Wortschatz eines Fußballtrainers im Training dürfte bei unter 500 liegen, um sich während des eigentlichen Spiels auf kaum 120 zu reduzieren, von denen viele auch akustisch kaum zu verstehen sind, weil sie in ohrenbetäubender Lautstärke über den Platz gebellt werden.  Ich habe irgendwann als aktiver Trainer damit angefangen mich zu bemühen, diese Floskeln nicht mehr anzuwenden. Ganz einfach auch, weil ich mich gefragt hätte, ob ich es begriffen hätte, wenn ich als 6-jähriger Minibubi von einem dicken Mann in zu engem Trainingsanzug die gebrüllte Anweisung: „Spiel den Fuß“ bekommen hätte.  Ich war einmal Zeuge, als eine Achtjährige auf einem Turnier ihrem Trainer darauf antwortete: „Meinen Fuß behalte ich“ , womit sie absolut recht hatte. Der Satz: „Spiel den Fuß“ ist inhaltlich unsinnig, anatomisch unmöglich und grammatisch falsch.  Weitere missbrauchte Wortschöpfungen sind „Angebote“ für die Bitte sich freizulaufen, weil die Mitspielerin eine Anspielstation braucht. Nun sagt „Angebote“ erst mal gar nichts. Hinter dem Ausruf „Angebote“ kann sich Fischmarkts Aale-Dieter ebenso verbergen, wie die Chance einen neuen Job anzunehmen. Und so passiert nach dieser relativ unpräzisen Trainerangabe meist auf dem Feld auch gar nichts. Insbesondere Anfängerinnen und Spielerinnen, die das Spiel wirklich als Hobby betreiben, brauchen Monate um hier zu assoziieren.   Genauso beliebt, wie auch Ausdruck verbaler Hilflosigkeit, sind Sprüche wie „aggressiver in die Zweikämpfe“ (eine Spielerin wird immer für sich in Anspruch nehmen, dass sie engagiert in die Zweikämpfe geht, sie sieht sich ja selbst nicht) , „ wir müssen höher stehen“  (auf Zehenspitzen? ) , und näher an den Mann (an den Schiri? Der ist der Einzige). Meine Frage ist deshalb, warum sich so viele Funktionäre, Trainer und Betreuer auf Kauderwelsch beschränken und nicht vernünftig mit den Spielerinnen reden.  Es täte dem Fußball gut, sowohl sportlich, als auch in der Akzeptanz der Gesellschaftsschichten, die es nicht so geil finden auf dem Niveau hirntoter Zombies zu kommunizieren. Und den notwendigen Emotionen braucht dies keinen Abbruch zu tun. Nun wird es nie eine FB-Gruppe geben, die sich „Fußball in seiner soziologischen Verantwortung“ nennt. Es wäre aber doch schon einen Versuch wert, die Kommunikationsbreite auf 1500 Worte zu steigern.

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